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Bei
einer Vielzahl der installierten Warmwasserspeicher
handelt es sich um emaillierte Stahlbehälter mit
einer integrierten Magnesium-Opferanode. Die Opferanode
soll sich gemäß ihrem Namen für die mangelhafte
Qualität der Emaillierung als Schutz für den sonst
sofort korrodierenden einfachen Stahl “aufopfern”!
Unter dem Aspekt, dass es sich um den Behälter zur
Bevorratung unseres wichtigsten Lebensmittels -
des Trinkwassers - handelt, ein absolutes Absurdum!!
Denn nicht nur korrodierende Stahlflächen, sondern
auch “zerfressene” Anoden bieten ideale Bedingungen
für die Keimbildung von Bakterien und Legionellen!
Durch bakteriell verseuchtes Wasser wird die Wiederstandsfähigkeit
des Immunsystems herabgesetzt: Der Körper wird
somit empfänglicher für allgemeine Krankheitserreger.
Im Falle von Legionellenbildung droht aber auch
eine direkte Erkrankung z. B. beim Duschen beim
Einatmen von Wasserdampf.
Eine ernstzunehmende
Gefahr von wachsender Bedeutung!
'Anlagen der Hausinstallation' aus denen Wasser
für den menschlichen Gebrauch abgegeben wird, gelten
im Sinne der novellierten Trinkwasserverordnung
seit dem 1.1.2003 als Wasserversorgungsanlagen.
Gemäß dem aktuellen DVGW Arbeitsblatt W 551 trägt
der installierende Handwerker der Hauswasseranlage
die volle Verantwortung für die Gewährleistung,
dass die Anlage den einschlägigen technischen und
gesundheitlichen Anforderungen genügt.
Als ausführender Fachbetrieb müssen Sie daher gewährleisten,
dass das Trinkwasser Ihrer Kunden die Genusstauglichkeit
und die Reinheit nach der Trinkwasserverordnung
erfüllt.
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